F3A-Europameisterschaft in Châteauroux, Frankreich – es geht los

Am vergangenen Sonntag sind wir nach dem World-Cup-Wettbewerb in Brixen (Südtirol/ Italien) und ein paar Trainingstagen in Deutschland, gut in Zentralfrankreich angekommen. Châteauroux ist nicht gerade die Hochburg des Tourismus (aber dafür sind wir ja auch nicht hier…).

Im Hotel bezogen wir ein Zimmer unter dem Dach (48 Stufen – ohne Fahrstuhl). Prinzipiell kein Problem – aber mit 2 Modellen, mehreren Akkukoffern und Ladeausrüstung etc. zusätzlich zum eigentlichen Gepäck, ist das schon etwas beschwerlich. Aber ok – die Klimaanlage funktioniert bestens und geräumig ist das Zimmer auch.

Am Montag machten wir uns los, um einen geeigneten Trainingsplatz aus der von den Organisatoren zur Verfügung gestellten Liste auszuwählen. Dies gestaltete sich etwas schwierig. Beim ersten stimmen wohl die Koordinaten nicht, denn wir landeten bei einem Bauern mitten im Dorf auf dem Hof. Beim nächsten hätten wir die Sonne rund im die Uhr im Gesicht, ungünstig zum Trainieren. Beim dritten erinnert nur ein Schild daran, dass es sich um einen Modellflugplatz handeln sollte. Dort müssen erstmal die Schafe grasen…

Weiter sind wir nicht gekommen – denn plötzlich ging im T4 die Unterdruckpumpe kaputt und damit wirkte der Bremskraftverstärker nicht mehr. Also auf zu einer Werkstatt. In Tours, gute 110 km von Châteauroux entfernt, fanden wir eine VW-Werkstatt. Die bestätigten das Problem, konnten uns aber nicht sofort helfen, da das Teil erst bestellt werden müsste. Aber sie organisierten uns den Kontakt zu einer VW-Werkstatt in Châteauroux, wo wir noch am Montag kurz vor Feierabend ankamen. Unter grössten Verständigungsherausforderungen einigten wir uns, dass die Werkstatt das Teil besorgt und wir dann in den nächsten Tagen vorbei kommen zur Reparatur. Der Dienstag 24.7. war unser 2. Hochzeitstag und eine Überraschung war für diesen Tag fest geplant… Doch dazu an anderer Stelle mehr…

Am Mittwoch sind wir zum Training auf das Wettbewerbsgelände gefahren. Ziemlich viele andere Piloten ebenfalls – so war die Warteliste recht lang…
Nach und nach kamen die verschiedensten Wettbewerber angereist, bekannte und unbekannte Gesichter. Auch Andreas Bjordal Jensen aus der norwegischen Mannschaft kam am Nachmittag dazu.
Es war ein schöner und gelungener Trainingstag mit zumindest 2 Trainingsflügen.
Am Abend erfuhren wir, dass unerwarteterweise auch am Donnerstag ein Training auf dem Wettbewerbsgelände möglich sein sollte.
Trotzdem wir mit einem grossen Ansturm dort gerechnet hatten, waren viel weniger Leute da als am Tag zuvor. Im Grossen und Ganzen trainierte nur Team Österreich, Norwegen, Spanien und Belgien. Teilweise war die Piste sogar leer, weil minutenlang keiner fliegen wollte oder konnte (die Hitze hat schon sehr zugesetzt…).
So kamen wir heute auf 5 Trainingsflüge bei seeeehr heissem Wetter (ca. 35 Grad).
Gegen abend kam auch Ola Fremming, der Dritte im Bunde der norwegischen Mannschaft an. Auch er hatte, selbst nach der langen Fahrt, noch einen Trainingsflug absolviert.

Abends gab es im Hotel Bufett zum kalten Pils – und mit Rotwein (natürlich ein französischer) liessen wir den Abend ausklingen.
Morgen beginnen die offiziellen Trainings. Wir werden zeitig starten und uns einen geeigneten Trainingsplatz suchen, denn Norwegen ist erst gegen 17 Uhr mit dem offiziellen Training und hinterher mit dem Modell Processing dran.

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