Tag 15 – Der Schock

Wir haben erstmal 2 Tage gebraucht zum Aklimatisieren. Zum einen die Hitze und die Zeitverschiebung – zum anderen der Kulturschock. Als wir am Freitag morgen zum Frühstück kamen, hat uns bald der Schlag getroffen, was uns dort erwartet hat. Dass in Amerika vielleicht nicht das gleiche auf dem Frühstücksbuffet steht, wie in Deutschland oder Norwegen, damit haben wir ja gerechnet. Aber was dann kam, war echt der Hammer! Nuuuur Süsskram! Verschiedene süsse Teilchen und Muffins, sowie ein grosser Topf Haferbrei. Ein Waffeleisen mit entsprechendem Teig dazu. Immerhin noch Bagels und Toast. Aber nichts weiter zum Draufschmieren als Butter und Marmelade, Apfelgelee und Erdnussbutter. Ein Frischkäse ohne Geschmack war das einzig einigermassen “herzhafte”… Und zur Krönung des Ganzen gab es zu allem Styroporteller und -becher und Plastikbesteck! Apfelsaft im Plastebecher sieht schon bisschen aus wie ne Urinprobe… Wenn man dann noch sieht, wieviel Süsses sich die Amerikaner auch tatsächlich so am frühen Morgen reinstopfen – mehrere Muffins auf dem Styroporteller zerrupft und alles mit klebrigem, Fäden-ziehenden Haferbrei übergossen… Wir waren geschockt! Sowas haben wir noch nicht erlebt. Selbst in Polen, der Ukraine und Südafrika gab es besseres Frühstück. Zurück vom “american breakfast” musste ich mich erst einmal kundig machen, ob wir einfach nur ein schlechtes Hotel erwischt hatten…. Aber nein – es scheint tatsächlich so üblich zu sein. Die meisten frühstücken dann auch gar nicht im Hotel – sondern gehen auswärts frühstücken. Wir hatten beschlossen, uns wenigstens etwas Wurst und Käse zu besorgen, um dann die Bagels und Toasts etwas herzhafter essen zu können. Aber dieser Schock und vor allem die Hitze und die extrem hohe Luftfeuchtigkeit haben uns erstmal ziemlich in den Seilen hängen lassen. Die Zeit brauchten wir einfach zum akklimatisieren.

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5 Responses to Tag 15 – Der Schock

  1. Michael Strecker says:

    Welcome to america! Das ist ganz normal dort. In den Fruhstücksbars gibt es aber meist alles was lecker ist! 😉

  2. Anna-Banana :) says:

    Das ist ja genau das richtige für unseren “Süß-Muffel” Alex 😉 .
    Ich finde: Es klingt himmlisch!!! 🙂 An eurer Stelle würde ICH das mal so richtig auskosten (im wahrsten Sinne des Wortes 😉 ). Vielleicht bin ich auch einfach nur Essens-anpassungsfähig… Wer weiß das schon…

  3. Rainer Seubert says:

    Geht’s hier eigentlich immer nur uns (FR)Essen ???

    Gut – um Bier ging’s auch schon ….

    Alex, ich wünsche Euch viel, viel Spass und Erfolg und freue mich auf weitere heitere Geschichten, denn die kommen bestimmt!

    Liebe Grüße,

    Rainer

  4. Peter Wessels says:

    Hallo Rainer,

    und zu Hause grüsst dann die Waage ….!!!

    Gruss

    PW

  5. Christian Caldr says:

    HAHA 😉

    Alex, Du hast vergessen das mann beim Frühstuck dickste Winterkleidung braucht weil die Amis die Klimaanlagen so hoch aufdrehen 😉

    hab mich in Tucson mit Kaffee und Zigarette vor dem Hotel zufriedengegeben -wobei die Zigarette gesünder war als das Amerikanische Frühstück -und das sagt alles…. 😉

    MFg,Chris

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